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Experten: Europas Luft wird sauberer

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Copyright RAFA RIVAS/AFP
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Von Gregoire Lory
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Die Europäer atmen eine bessere Luft ein - zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Umwelt-Agentur in ihrem neuesten Jahres-Gutachten. Demnach sind alle Emissionen und Konzentrationen von Schmutzpartikeln seit etwa zehn Jahren rückläufig. Einzige Ausnahme: das Ozon.

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Die Europäer atmen eine bessere Luft ein - zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Umwelt-Agentur in ihrem neuesten Jahres-Gutachten.

Demnach sind alle Emissionen und Konzentrationen von Schmutzpartikeln seit etwa zehn Jahren rückläufig.

Einzige Ausnahme: das Ozon.

Im laufenden Jahr betrage etwa der Rückgang von Feinstaub europaweit 22 Prozent, so Alberto González Ortiz von der Umwelt-Agentur.

Zugleich gebe es einen Rückgang bei Stickstoffdioxid, das vor allem von Autoabgase freigesetzt wird, von 24 Prozent.

Dieser Trend ist indes weniger ausgeprägt in der Landwirtschaft oder beim Heizen von Wohnungen.

Die neueste Studie basiert auf Zahlen von 2018, sie kann also noch nicht die Folgen der Quarantäne-Maßnahmen aus diesem Jahr abschätzen.

Dennoch arbeitete die Agentur einige Daten aus dem Frühjahr ein.

Zu beobachten sei ein Rückgang des Stickstoffdioxids in Verkehrszentren in Spanien und Italien, wo die Lockdowns anfangs am strengsten gewesen seien.

Auch der Ausstoß von Feinstaubpartikeln sei an gleicher Stelle weniger geworden, allerdings nur um 35 Prozent, so González Ortiz.

Die 2018 bestehende Luftverschmutzung löste laut Umwelt-Agentur den verfrühten Tod von fast 380.000 Bürgern in der EU aus.

Zugleich sei im selben Jahr durch die Anstrengungen von nationalen Regierungen und lokalen Behörden der Tod von 60.000 Menschen verhindert worden.

Journalist • Stefan Grobe

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