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EU will sich auf harten Energie-Winter vorbereiten

Am zweiten Tag ihres Gipfeltreffens befassten sich die Staats- und Regierungschefs mit der Energiesicherheit
Am zweiten Tag ihres Gipfeltreffens befassten sich die Staats- und Regierungschefs mit der Energiesicherheit Copyright European Union, 2022.
Copyright European Union, 2022.
Von Stefan GrobeAna Lazaro
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Nach der historischen Entscheidung, der Ukraine den Status eines Kandidatenlandes zu gewähren, ging es am zweiten Tag gedämpfter zu. Der EU-Gipfel konzentrierte sich auf die besorgniserregende Wirtschaftslage. Dazu gehörten der Kampf gegen Inflation und Energieunsicherheit

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Nach der historischen Entscheidung des EU-Gipfels, der Ukraine den Status eines Kandidatenlandes zu gewähren, ging es am zweiten Tag gedämpfter zu. Die Staats- und Regierungschefs konzentrierten sich auf die besorgniserregende Wirtschaftslage.

Dazu gehörten der Kampf gegen die zunehmende Preissteigerung sowie Energiepläne, um sicherzustellen, dass die Gasspeicher voll sind, bevor der Winter kommt.

Die EU müsse angemessen vorbereitet sein, um mit Störungen bei den Lieferungen von russischem Gas nach Europa fertig zu werden, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Es seien daher alle nationalen Notfallpläne überprüft worden. Nun werde an einem Notbedarfsreduzierungsplan gearbeitet, und zwar mit der Industrie und den Mitgliedsstaaten.

Inzwischen sind zwölf Mitgliedsländer ganz oder teilweise von russischem Gas abgeschnitten. Im Kreise der Staats- und Regierungschefs glaubt man, der russische Präsident Wladimir Putin könnte die Sache noch schlimmer machen.

Putin habe klar entschieden, die Energiekrise für den Winter zu beschleunigen, in dem Gaslieferungen nach Deutschland und andere große Länder gestoppt würden, sagte der irische Ministerpräsident Micheál Martin. Daher werde der Winter eine Herausforderung, auch für die Nahrungsmittelproduktion.

Auch wenn sich alle über das Problem einig sind, eine gemeinsame Linie über die zu verabschiedende Antwort gibt es indes nicht. Einige Länder wie Italien fordern eine Obergrenze für Gaspreise. Andere sehen darin einen unzuöässigen Eingriff in die Märkte.

Das Thema wird aber nicht vor September auf dem Gipfel-Tisch liegen. Vielleicht zu spät.

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