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EU-Botschafter: Keine Verhandlungen mit Moskau jetzt

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Von Stefan Grobe  & Meabh McMahon
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Der EU-Botschafter in Kiew, Matti Maasikas
Der EU-Botschafter in Kiew, Matti Maasikas   -   Copyright  Ukrainian Presidential Press Office via AP

Die Ukraine fühlt sich trotz russischer Bomben nicht demoralisiert. Auch zeigten die EU-Sanktionen Wirkung. Das erklärte der EU-Botschafter in der Ukraine, Matti Massikas, in einem Interview mit Euronews.

Er sprach sich zudem gegen sofortige Verhandlungen mit Russland aus. Dies würde bedeuten, seine territorialen Eroberungen indirekt anzuerkennen.

Maasikas: Wenn die Kampfhandlungen heute aufhören würden, wäre die russische Verhandlungsposition: Was uns gehört, gehört uns – über den Rest können wir verhandeln. Es war aus ukrainischer Sicht sehr klar, dass sie Widerstand leisten mussten. Sie haben dafür eine sehr solide öffentliche Unterstützung. Mehr als 80 Prozent der Ukrainer glauben, dass ihr Land den Krieg gewinnen wird. Daher lehnen sie jegliche territoriale Zugeständnisse an Russland ab. Und in dieser Situation unterstützt der Westen die Ukraine. Der Ausgang dieses Krieges wird auf dem Schlachtfeld entschieden.

Euronews: Kam die Unterstützung mit Waffen zu spät?

Maasikas: Ich denke, wenn der Krieg vorbei ist, wird eine der großen Fragen für die internationale Gemeinschaft sein, ob dies hätte verhindert werden können, indem man die Ukrainer früher mit Waffen versorgt hätte, spätestens als die ersten Anzeichen einer russischen Aufrüstung im April letzten Jahres auftauchten. Im Moment können wir nur sagen, dass wir die Ukraine jetzt bewaffnen müssen, damit sie den Krieg gewinnen kann.

Das Interview führte Meabh McMahon.