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NATO warnt Russland vor leichtfertigem Nuklear-Gerede

Die NATO steht geschlossen hinter der Ukraine und warnt Putin vor Nuklear-Gerede
Die NATO steht geschlossen hinter der Ukraine und warnt Putin vor Nuklear-Gerede Copyright Olivier Matthys/2022 The AP
Copyright Olivier Matthys/2022 The AP
Von Stefan GrobeChristopher Pitchers
Zuerst veröffentlicht am
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Die NATO nimmt Russlands nukleare Drohungen ernst, und jede Nutzung durch den Kreml hätte schwerwiegende Folgen. Das war die Hauptbotschaft des Generalsekretärs des Militärbündnisses nach einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister am Donnerstag in Brüssel.

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Die NATO nimmt Russlands nukleare Drohungen ernst, jeder Einsatz von Atomwaffen durch den Kreml hätte schwerwiegende Folgen.

Das war die Hauptbotschaft des Generalsekretärs des Militärbündnisses nach einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister am Donnerstag in Brüssel. Jens Stoltenberg hält Putins Gerede von Atomwaffen für leichtsinnig.

Die Umstände, unter denen die NATO möglicherweise Atomwaffen einsetzen müsse, seien äußerst gering, so Stoltenberg. Russlands Nuklearrhetorik im Zusammenhang mit der Ukraine sei gefährlich und rücksichtslos. Moskau wisse, dass ein nuklearer Krieg nicht gewonnen werden könne und niemals geführt werden dürfe.

Stoltenberg fügte hinzu, dass Moskau sein Nukleararsenal vorerst nicht bereit zu machen scheine.

Die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht betonte, 15 Länder hätten vereinbart, die Pläne für ein verbessertes europäisches Luftverteidigungssystem voranzutreiben. Außerdem wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, um unter deutscher Koordination eine gemeinsame Beschaffung für das sogenannte European Sky Shield zu organisieren.

Lambrecht: „Wir wollen damit ein gemeinsames Beschaffungsvorhaben in Bezug auf bodengestützte Luftverteidigung und der Flugkörperabwehr aufbauen. Und mit der Zeichnung der Absichtserklärung, die jetzt heute ansteht, heben wir diese Initiative aus der Taufe. Damit kommen wir unserer gemeinsamen Verantwortung, für die Sicherheit auf unserem Kontinents einzustehen, gemeinsam nach.“

Bereits Ende August hatte Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz angekündigt, sein Land wolle in den nächsten Jahren stark in die Luftverteidigung investieren und zwar so, dass europäische Verbündete dem neuen System beitreten können.

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