EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

McDonald's rüstet sich für PR-Krieg über Verpackungsmüll

Ein typisches Gericht bei McDonald's
Ein typisches Gericht bei McDonald's Copyright Mike Stewart/Copyright 2018 The AP. All rights reserved.
Copyright Mike Stewart/Copyright 2018 The AP. All rights reserved.
Von Stefan GrobeAida Sanchez Alonso
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

McDonald's hat eine Lobbykampagne gestartet, um eine wichtige EU-Rechtsvorschrift über Einwegverpackungen zu verwässern.

WERBUNG

McDonald's hat eine Lobbykampagne gestartet, um eine wichtige EU-Rechtsvorschrift über Einwegverpackungen zu verwässern.

Die im November letzten Jahres von der EU-Kommission vorgestellte Initiative zielt darauf ab, Einwegverpackungen für die Gastronomie bis 2030 zu verbieten.

Ein von McDonald's finanzierter Bericht besagt jedoch, dass ein Verbot von Einwegverpackungen die Produktion von Plastik und den Wasserverbrauch erhöhen und die Lebensmittelsicherheit beeinträchtigen könnte. 

Wir haben ein französisches McDonald's-Restaurant besucht, in dem wiederverwendbare Behälter vorgeschrieben sind.

In diesem Betrieb und in allen Fast-Food-Restaurants in Frankreich ist es seit dem 1. Januar gesetzlich vorgeschrieben, wiederverwendbares Geschirr zu verwenden. 

Bei McDonald's hat man diese Lösung gefunden, sah sich aber auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert.

Naomie, Restaurantleiterin bei McDonald's in Lens: "Dies hat zu einer Veränderung auf der operativen Ebene geführt. Wir mussten die Ausrüstung für die Aufnahme des Geschirrs beschaffen. Dann hat das eine Veränderung in der Ausbildung der Teams bewirkt, wir mussten alle in wiederverwendbarem Geschirr ausbilden. Und ja, es hat uns auch operativ etwas gekostet, weil wir Ausrüstung kaufen mussten, und plötzlich hat es auch beträchtliche Kosten in Bezug auf das Tauchen für die Entwicklung aller Geräte zum Waschen, Trocknen und zur Lagerung verursacht."

Fast-Food-Restaurants, zu denen große Ketten, aber auch der Dönerladen vor Ort gehören, wollen sowohl Mehrweg- als auch Einwegverpackungen kombinieren und das Recyceln verbessern.

Für Zero Waste-Organisationen hat das Recycling jedoch bereits seine Grenzen aufgezeigt, da sie der Meinung sind, dass der beste Abfall der ist, der gar nicht erst entsteht.

Nathan Dufour, Zero Waste Europa: "Unserer Meinung nach und der Meinung vieler Beamter und Bürger nach, stellt sich die Frage, wie wir den Übergang zu wiederverwendbaren Verpackungen schaffen können, indem wir als System mit einer gemeinsamen Infrastruktur arbeiten. Etwas, das den Unternehmen helfen kann, die Abfallerzeugung zu reduzieren, indem wir ein System haben, das gut funktioniert, aber sicher ist."

Laut Dufour produziert Mc Donald's in Frankreich 115 Tonnen Verpackungsabfall pro Tag. Während Frankreich der EU-Gesetzgebung voraus ist, bereitet sich die EU nun auf eine Debatte vor, die vor allem durch den Druck der Fastfood-Ketten beeinflusst werden wird.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Sex, Lügen und Videos: McDonald's will 40 Mio Dollar von Ex-CEO zurück

David gegen Goliath: 77 Angestellte gewinnen Kampf für ihren McDonald's, aber...

Statt Wahlkampf Gummistiefel: Bundeskanzler Scholz besichtigt Hochwassergebiet