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So viel Ministerinnen wie noch nie: Kabinett von Premier Starmer trifft sich in der Downing Street

Premierminister Sir Keir Starmer
Premierminister Sir Keir Starmer Copyright Claudia Greco/AP
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Von Andreas Rogal mit AP
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Als drei der wichtigsten Prioritäten der neuen Labour-Regierung von Sir Keir Starmer gelten die Wirtschaft, das Wohnungswesen und das staatliche Gesundheitssystem NHS.

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Das neue Kabinett des britischen Premierministers Sir Keir Starmer ist am Dienstag in der Downing Street 10 zusammengekommen, um die politische Agenda der Labour-Regierung für die nächste Legislaturperiode - also maximal für fünf Jahre - festzulegen.

Die Minister:innen wollten sich mit Themen wie der Ankurbelung der schleppenden Wirtschaft, dem Bau von mehr Wohnungen und der Sanierung des staatlich finanzierten Gesundheitswesens NHS befassen.

Das kürzlich ernannte Kabinett weist eine Rekordzahl von Führungskräften mit einer öffentlichen statt einer privaten Schulausbildung und von Frauen auf.

11 von 25 Kabinettsmitgliedern sind weiblich, darunter die stellvertretende Premierministerin Angela Rayner, Innenministerin Yvette Cooper und Schatzkanzlerin Rachel Reeves.

Während Rayner als Ministerin für soziale Gleichstellung, Wohnungsbau und Gemeinden das Problem des Wohnungsmangels angehen und Schatzkanzlerin Reeves die Wirtschaft ankurbeln soll, fällt der marode NHS in die Hände von Wes Streeting, der, wie viele andere seiner Kolleg:innen, diesen Politikbereich bereits in der Opposition, im sogenannten Schattenkabinett, geleitet hatte.

Nach 14 Jahren in der Opposition sind die Kabinettsmitglieder mit Regierungserfahrung deutlich in der Minderheit. Zu ihnen gehören der ehemalige Labourchef Ed Milliband, der nun Energie- und Klimaminister ist, Innenministerin Yvette Cooper, die sich unter Premier Tony Blair um das Wohnungswesen kümmerte und Hilary Benn, der unter Gordon Brown Umweltminister war und nun für die Provinz Nordirland zuständig ist.

Die Bürgermeister:innen der britischen Großstädte trafen sich ebenfalls am Dienstag mit Starmer in der Downing Street, da der neue Premierminister einen Rat für Regionen und Nationen einrichten will, der den lokalen und regionalen Verwaltungen mehr Machtbefugnisse einräumen soll.

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