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Definitiv "nicht billig": Die neue Daten-Brille von Apple soll 3.500 Dollar kosten

Sieht wie eine Skibrille aus, die neue "Vision Pro"
Sieht wie eine Skibrille aus, die neue "Vision Pro" Copyright Jeff Chiu/AP Photo
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Von Euronews mit AFP/DPA
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Marke mit dem Apfel wagt sich damit in den bevorzugten Garten von Meta, seinem Nachbarn und Rivalen aus dem Silicon Valley.

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Es ist die wichtigste Produkteinführung bei Apple seit der 2015 vorgestellten vernetzten Uhr, der Apple Watch: Der US-Konzern präsentiert seine erste Daten-Brille "Vision Pro", quasi VR-Brille und tragbarer Computer in Einem.

Apple nennt die "Vision Pro" einen tragbaren Umgebungs-Computer. Das Headset, das wie eine futuristische Skibrille aussieht, bietet den Anwendern eine dreidimensionale Bedienoberfläche.

3.500 Dollar sind etwas, das sich Frühanwender sicher leisten können

Mit dieser können sie ihre analoge Umgebung und die virtuelle Realität gleichzeitig sehen oder zwischen beiden Welten wechseln.

So will der US-Konzern Apple in Zukunft schauen - und der Konlurrenz davonrennen. Das Gerät wird mit den Augen und den Händen gesteuert. Konzernchef Cook spricht von einem revolutionären Produkt - für stolze 3.500 Dollar, deutlich teurer als Geräte der Konkurrenz.

"Das ist definitiv nicht billig", meint Carolina Milanesi von Creative Strategies. "Dreieinhalbtausend Dollar sind etwas, das sich Frühanwender sicher leisten können. Aber es stellt sich wie üblich die Frage, was das Gerät für Sie bringen wird. Es könte Ihr Fernseher sein. Ihr Monitor, Ihr Computer sein. Es ist ein eigenständiges Gerät."

"Endlich ist 'der Helm' da"

Kenner vermuten, dass es nach der Markteinführung im Januar auch eine deutlich billiegere Version geben wird. Die Herausforderung für Apple bestehe darin, die Brille zu einem Massenprodukt zu machen, so Tim Cook. Dies sei der Schlüssel dazu, den Preis zu senken.

"Endlich ist 'der Helm' da", reagierte Experte Dan Ives von Wedbush. "Wir rechnen mit etwa 150.000 verkauften Modellen im ersten Jahr und einer Million im nächsten Jahr, wenn der Preis gesunken ist."

Die Marke mit dem Apfel wagt sich damit in den bevorzugten Garten von Meta, seinem Nachbarn und Rivalen aus dem Silicon Valley.

Der Facebook-Konzern, bislang Marktführer bei VR-Headsets, hatte vergangene Woche sein neues Modell Meta Quest 3 vorgestellt, das "erste Headset für den Massenmarkt mit gemischter Realität in hochauflösenden Farben" zum Preis von 570 Euro.

Laut "Insider Intelligence" nutzen in den USA mittlerweile rund 35 Millionen Menschen mindestens einmal im Monat ein VR-Headset, das sind etwa 10 % der Bevölkerung.

Die Skibrillenform sorgte in den sozialen Netzwerken für humorvolle Reaktionen:

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