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Das Affengehege im Prager Zoo

Video. Nicht nur die Besucher bleiben aus: Prager Zoo buhlt um Futter-Spender

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Der Zoo in Prag ist sei dem 9. Oktober zum wiederholten Mal geschlossen. Doch die Tiere müssen trotz ausbleibender Einnahmen gefüttert werden. Deshalb gibt es jetzt ein "Fundraising"-Programm.

Den Lockdown im Frühjahr hatte der Zoo in Prag wirtschaftlich gerade überwunden, da kamen die neuen Einschränkungen.

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Nun sind die Schotten seit dem 9. Oktober wieder dicht. Und weil es finanziell enger und enger wird, werden jetzt Foto-Voucher von den Tieren bei der Fütterung an Interessierte gebracht.

So können Tierfreunde etwa die tägliche Ration eines Polarbärs (rund 23 Euro) bezahlen. Günstiger wird es für Liebhaber von Seeadlern, die nur ein Zehntel (2 Euro) davon berappen müssen.

Ein Asiatischer Elefant kostet den Zoo 15 Euro pro Tag. Die gleiche Summe muss für einen Sumatra-Tiger aufgebracht werden.

Zoo-Direktor Miroslav Bobek erwartet für das laufende Jahr Verluste von über vier Millionen Euro. Im vergangenen Jahr kamen 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher, in diesem Jahr waren es erst 836.000 - bevor der neue Lockdown in Kraft trat.

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