In Jerusalem kamen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen Zehntausende Gläubige zusammen, nachdem im Oktober eine Waffenruhe mit der Hamas in Kraft getreten war. Israel begrenzte die Einreisegenehmigungen aus dem Westjordanland auf 10.000 – deutlich weniger als sonst im Ramadan. Mehr als 3.000 Polizistinnen und Polizisten waren in der Stadt im Einsatz.
In Gaza-Stadt beteten die Menschen in beschädigten Moscheen und zwischen Trümmern. Über den zerstörten Straßen hingen Laternen. Familien in Zelten teilten einfache Iftar-Mahlzeiten. Die Preise blieben hoch, die Hilfe sehr begrenzt. Trotz Verlusten und Knappheit berichteten viele, der Ramadan schenke ihnen dennoch Momente der Ruhe und des Zusammenhalts.