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Rettungskräfte suchen in den Trümmern eines am Dienstag durch einen israelischen Luftangriff zerstörten Hauses nach Opfern.

Video. Nach Angriffen in Provinz Tyros: Retter suchen im Südlibanon in Trümmern

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Im Süden Libanons suchen Helfer in Trümmern, nachdem israelische Angriffe mindestens neunzehn Menschen, darunter Frauen und Kinder, trotz verlängerten Waffenstillstands getötet haben.

Rettungskräfte haben am Mittwoch in den südlibanesischen Dörfern Deir Qanoun al Nahr und Al-Maashouq eingestürzte Gebäude durchsucht. Einen Tag zuvor hatten israelische Luftangriffe nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 19 Menschen getötet.

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Räumfahrzeuge beseitigten Beton und verbogene Metallteile, während Rettungsteams in der Provinz Tyros unter den Trümmern nach Leichen suchten. Nach Behördenangaben befanden sich unter den Toten vier Frauen und drei Kinder, zudem wurden mehrere weitere Menschen verletzt.

In Deir Qanoun al Nahr zerstörte ein Luftangriff ein Wohnhaus und beschädigte nahe geparkte Fahrzeuge; persönliche Gegenstände lagen verstreut auf den Trümmern. Aufnahmen aus Al-Maashouq zeigen schwere Zerstörungen in einer Moschee und in den umliegenden Wohnhäusern.

Die Angriffe erfolgten zwei Tage, nachdem eine von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah wegen neuer Gefechte an der Grenze um 45 Tage verlängert wurde. Die israelische Armee erklärte, sie habe zwischen Montag und Dienstag mehr als 25 Infrastrukturziele der Hisbollah im Süden des Libanon angegriffen. Die Hisbollah weist Forderungen der libanesischen Behörden nach Entwaffnung weiterhin zurück; das israelische Militär erklärt, man wolle Drohnenangriffe auf Soldaten und Grenzorte verhindern.

Seit der Eskalation des Konflikts mussten im Libanon mehr als eine Million Menschen ihre Häuser verlassen; viele Familien suchen entlang der Küste von Beirut und an Straßenrändern Schutz. Israel meldete zudem am Dienstag den Tod eines Soldaten im Süden des Libanon.

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