Wikipedia erhält Prinzessin-von-Asturien-Preis

Wikipedia erhält Prinzessin-von-Asturien-Preis
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia wird mit dem Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Kategorie internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet. Das gab

WERBUNG

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia wird mit dem Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Kategorie internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet. Das gab die Jury des Preises im nordspanischen Oviedo bekannt.

Der Präsident des Gremiums, Gustavo Suárez Pertierra, sagte zur Begründung: “Die Wikipedia, die zu den zehn meistbesuchten Seiten des Internets gehört, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Heute umfasst sie mehr als 37 Millionen Seiten in 288 Sprachen, darunter vielen indigenen Sprachen.”

Am 15. Januar 2001 wurde das Projekt Wikipedia gestartet. Die Artikel werden von Freiwilligen geschrieben, ergänzt und ausgebessert. Für ihre Arbeit erhalten die Beteiligten in aller Regel kein Geld. An der deutschen Ausgabe arbeiten regelmäßig fast 6000 Autorinnen und Autoren mit. Die Wikipedia finanziert sich komplett über Spenden.

Neben der Wikipedia waren auch das Welternährungsprogramm der UNO und António Guterres, dem Flüchtlingskommissar der UN, für den Prinzessin-von-Asturien-Preis nominiert.

Dieser wird in insgesamt acht Kategerien verliehen. Im Oktober findet die offizielle Übergabe statt. Die Preise sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert.

Mit ihrer Auszeichnung wird die Wikipedia nun in einer Reihe stehen mit früheren Preisträgern wie Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl oder der Stiftung von Bill und Melinda Gates.

Internetpräsenz des Preises
Preisträger 2015

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Frankreichs wichtigster Buchpreis: Jean-Baptiste Andrea gewinnt Prix Goncourt

Prix Lumière für den Deutschen Wim Wenders:"Wir versuchen, Licht auf die Welt zu werfen"

Untersuchte den "Gender Pay Gap": Wirtschaftsnobelpreis geht an Harvard-Ökonomin Claudia Goldin