Eilmeldung
This content is not available in your region

Washington: BP zahlt wegen "Deepwater Horizon" über 20 Milliarden Dollar

euronews_icons_loading
Washington: BP zahlt wegen "Deepwater Horizon" über 20 Milliarden Dollar
Schriftgrösse Aa Aa

Der britische Energiekonzern BP zahlt für die Folgen der Explosion seiner Ölplattform “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko nach Angaben des US-Justizministeriums 20,8 Milliarden Dollar (18,5 Mrd Euro).

Die bereits im Juli angekündigte und nun abgeschlossene Einigung umfasse auch offene zivilrechtliche Ansprüche.

Mehr als fünf Jahre nach der verheerenden Katastrophe mit elf Toten im Golf von Mexiko sind damit offene Forderungen der US-Regierung und der Bundesstaaten beigelegt.

Enthalten sind unter anderem 5,5 Milliarden Dollar für Verstöße gegen das Wasserreinhaltungsgesetz und 8,1 Milliarden Dollar an die Bundesregierung sowie die fünf betroffenen US-Bundesstaaten wegen Umweltverschmutzung.

3,19 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl strömten damals nach Berechnung eines US-Gerichtes ins Meer.

Erst nach vier gescheiterten Anläufen und 87 Tagen konnten Ingenieure eine Stahlglocke über die offene Quelle stülpen und den starken Strom aus dem Ölfeld stoppen. Mehr als 2000 Kilometer Küste wurden verschmutzt.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.