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"Enormer Verlust für die Kulturwelt": Abschied von Umberto Eco

"Enormer Verlust für die Kulturwelt": Abschied von Umberto Eco
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Der italienische Schriftsteller, Philosoph und Sprachwissenschaftler Umberto Eco ist am Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben.

Sein 1980 erschiener Roman Der Name der Rose machte ihn über Nacht bekannt, doch auch nachfolgende Werke wie “Das Foucaultsche Pendel” und “Baudolino” wurden zu internationalen Bestsellern.

Die italienische Zeitung “la Repubblica” twittert:
“Abschied von Umberto Eco: Die Welt verliert einen ihrer wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller”:

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi bedauerte den Tod Ecos und nannte ihn einen außergewöhnlichen europäischen Intellektuellen, dessen Tod ein enormer Verlust für die Kulturwelt sei.

Eco wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, erst 2014 hatte er den renommierten Gutenberg-Preis in Mainz erhalten. Auch das Bundesverdienstkreuz (2009) und der italienische Strega-Preis zählen zu den zahlreichen Würdigungen seiner Tätigkeit.

Als Sohn eines Buchhalters war Eco in Stadt Alessandria im Piemont aufgewachsen. In Turin studierte er Philosophie und Literaturgeschichte, später schlug eine wissenschaftliche Laufbahn als Professor für Semiotik an der Universität Bologna ein.