Katalonien: Polizeigewalt überschattet Referendum

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Allen Hindernissen und Verboten zum Trotz ist das umstrittene Unabhängigkeits-Referendum in Katalonien über die Bühne gegangen.

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Allen Hindernissen und Verboten zum Trotz ist das umstrittene Unabhängigkeits-Referendum in Katalonien über die Bühne gegangen. Um 20 Uhr schlossen die Wahllokale, danach begann die Auszählung der Stimmen.

Die spanische Regierung hatte versucht, die Wahl zu verhindern, unter anderem durch Schließung von Wahllokalen. Allerdings seien von mehr als 2300 Wahllokalen am Ende nur rund 300 geschlossen worden, teilte die katalanische Regionalregierung in Barcelona mit.

Vor allem zu Beginn des Wahltags waren Guardia Civil und Nationalpolizei hart gegen Referendumsteilnehmer vorgegangen. Hunderte Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Das Vorgehen der Polizei sorgte auch bei Gegnern des Referendums für Kritik. Unter anderem Vertreter der EU riefen beide Seiten zur Deeskalation auf.

Reaktionen

Violence can never be the answer! We condemn all forms of violence and reaffirm our call for political dialogue #CatalanReferendum#Spain

— Charles Michel (@CharlesMichel) 1. Oktober 2017

Die EU-Kommission muss jetzt dringend beide Parteien an den Verhandlungstisch bringen! #Katalonien#CatalanReferendumpic.twitter.com/iOGYhpatxy

— Europagruppe GRÜNE (@Gruene_Europa) 1. Oktober 2017

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