Kuba: Staatsrat wählt neuen Präsidenten

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Von Euronews
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Historischer Moment in Kuba: Erstmals seit der kubanischen Revolution wird das zukünftige Staatsoberhaupt nicht "Castro" heißen.

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Zwei Tage tritt das Parlament in Havanna zusammen, um einen neuen Staatsrat zu wählen. Dabei wird auch ein neuer Präsident bestimmt. Als sicher gilt die Wahl von Miguel Diaz-Canel, rechte Hand des zehn Jahren amtierenden Raúl Castro.

Experten zufolge wird Díaz-Canel die unter Castro eingeleiteten Wirtschaftsreformen fortsetzen. Ein Bruch mit der bisherigen Politik wird nicht erwartet. Zuletzt hatten sich auch die Beziehungen zwischen den USA und dem sozialistisch regierten Karibikstaat wieder abgekühlt.

"Die Kubaner blicken der Erennnung ihres zukünftigen Präsidenten nüchtern entgegen. Sie betonen, dass erstmals seit Jahrzehnten jemand das Land regieren wird, der nicht den Nachnamen "Castro" trägt, einen unmittelbaren Wandel schließen sie aber aus. Jede Art von politischer Neuerung wird Monate brauchen, bevor sie greift. Trotzdem sieht man es als positives Zeichen, dass nun die Generation, die nach der Revolution von 1959 geboren wurde, die Macht übernimmt. Héctor Estepa für Euronews."

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