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Iran-Atomabkommen: Macron rechnet mit Trumps Ausstieg

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REUTERS/Brian Snyder
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Der französische Präsident Emmanuel Macron befürchtet, dass sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen wird.

Das erklärte der Franzose, nachdem er seinen dreitägigen Staatsbesuch in den USA mit einem Auftritt an der George Washington University abgeschlossen hatte.

Vor der Presse sagte Macron: "Ich weiß nicht, wie sich die USA entscheiden werden. Aber die rationale Analyse aller Aussagen von Präsident Trump lässt mich nicht daran glauben, dass er alles tun wird, um im Iran-Atomabkommen zu bleiben."

Bereits in seiner Rede vor dem US-Kongress am Mittwoch hatte Macron den Iran-Atom-Deal angesprochen, mit einem Seitenhieb auf die Politik des US-Präsidenten.

Frankreichs junger Staatschef hatte während seines Staatsbesuches in Washington versucht, Trump eine Linie aufzuzeigen, wie die USA in dem Abkommen bleiben und dabei ihre Ziele langfristig aber dennoch verwirklichen könnten.

Macron fliegt jetzt zusammen mit seiner Frau Brigitte zurück nach Paris. Am Freitag wird nun die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington erwartet. Auch sie will für den Verbleib im Atomabkommen werben.

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