9 statt 28 - Die Europäische Verteidigungsinitiative

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Von Euronews
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Die Nato möchte doppelte Strukturen vermeiden und sieht die wachsende Distanz zu Washington mit Sorge.

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Acht EU-Staaten und das Noch-Mitglied Grossbritannien haben eine Absichtserklärung für einen gemeinsame Verteidigungsinitiative unterzeichnet. Eine schlagkräftige und flexible Eingreiftruppe soll im «nahen Ausland» der EU schnell reagieren können.

Die Nato möchte doppelte Strukturen vermeiden und sieht die wachsende Distanz zu Washington mit Sorge. Neben Frankreich, Grossbritannien und Deutschland sind Belgien, Spanien, Portugal, Dänemark, die Niederlande und Estland dabei. Italien zeigte vor den Wahlen ebenfalls Interesse, die neue Regierung hat aber noch um Bedenkzeit gebeten.

Aus Paris heisst es, das britische Engagement sei entscheidend, man zöge in Krisenlagen meist die gleichen Schlüsse über das bewaffnete Vorgehen. Deutschland sei da deutlich zurückhaltnder.

Die Truppe soll ein effizienteres Eingreifen wie bei Einsàtzen in Mali, allgemeinen Krisenlagen oder Naturkatastrophen ermöglichen. Politisch eingebunden sein könnte sie über die EU, die Nato oder die Uno.

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