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Libyen: Westen verurteilt "Eskalation der Gewalt"

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Libyen: Westen verurteilt "Eskalation der Gewalt"

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Nach den neuen Kämpfen in Lieben haben die USA, Frankreich, Italien und Großbritannien in einer gemeinsamen Erklärung die "Eskalation der Gewalt" in und um die libysche Hauptstadt Tripolis verurteilt. Die bewaffneten Gruppen, die die Sicherheit Libyens untergraben würden, würden zur Rechenschaft gezogen.

Man warne ausdrücklich vor einer weiteren Eskalation und rufe alle Gruppen auf, zusammenzuarbeiten, um Zurückhaltung zu üben, Ruhe wiederherzustellen und um in einen friedlichen Dialog einzutreten.

30 Tote bei Kämpfen

Auch die international anerkannte Regierung forderte ein Ende der Kämpfe. Der stellvertretende Regierungschef Ahmed Miitig sagte, das Militär werde eingesetzt, um die Gruppen die trennen.

In Tripolis waren in dieser Woche Kämpfe zwischen rivalisierenden Milizen ausgebrochen. Dabei kamen mindestens 30 Menschen ums Leben, wie das libysche Gesundheitsministerium am Donnerstag erklärte. 96 Menschen seien verletzt worden. Bei den meisten Opfern handele es sich um Zivilisten.

Regierung mit geringem Einfluss

In Libyen kämpfen seit dem Sturz des Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 rivalisierende Gruppen um die Vorherrschaft. Der Einfluss der international anerkannten Regierung reicht kaum über Tripolis hinaus.