EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Hambacher Forst: Die Vorbereitungen für die Rodung laufen

Arbeiter entfernen Äste und umgefallene Bäume im Hambacher Forst.
Arbeiter entfernen Äste und umgefallene Bäume im Hambacher Forst. Copyright  REUTERS/Thilo Schmuelgen
Copyright  REUTERS/Thilo Schmuelgen
Von Philipp Lippert
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Arbeiter des Energiekonzerns RWE haben damit begonnen, Äste und umgefallene Bäume zu entfernen. Geschützt wurden sie dabei von einem Polizei-Großaufgebot.

WERBUNG

Im Braunkohlerevier Hambacher Forst haben die Vorbereitungen für die geplante Abholzung des Waldes begonnen. Mitarbeiter des Energiekonzerns RWE entfernten Äste, umgefallene Bäume und Müll. Das alles unter den Augen eines Polizei-Großaufgebots.

Friedlicher Protest von Umweltaktivisten

Die Beamten waren ausgerückt, um die Waldarbeiter vor den protestierenden Umweltaktivisten zu schützen. Nach Polizeiangaben blieb alles friedlich.

Etwa 100 Umweltschützer campen seit Längerem in dem Wald, um die geplante Rodung zu verhindern. Sie fordern ein Ende des Braunkohletagebaus.

Euronews

RWE ist Eigentümer des Hambacher Forstes

RWE will die Abbaufläche im Hambacher Forst, der in der Nähe von Köln liegt, dagegen im Oktober vergrößern. Nur so könne man die Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen garantieren, erklärte der Konzern.

Die Chancen der Aktivisten stehen schlecht: NRW-Innenminister Herbert Reul betonte, dass der Wald dem Konzert gehört. RWE habe demnach das Recht, ihn zu roden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Polizeieinsatz im Hambacher Forst geht weiter

Braunkohlegegner besetzen Tagebau bei Welzow

Thoralf Schirmer: "Stromerzeugung aus Braunkohle könnte bis 2050 dauern"