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Keine Verurteilung von Modric wegen angeblicher Falschaussage

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Weltfußballer Luka Modric ist einem Bericht zufolge in seiner kroatischen Heimat einer Verurteilung wegen angeblicher Falschaussage entgangen.

Ein Gericht habe bestätigt, dass es die entsprechenden Vorwürfe der Staatsanwaltschaft abgewiesen habe, schrieb die Zeitung "Vecernji List".

Ein Urteil gegen den Vizeweltmeister von Real Madrid wäre voreilig gewesen, da der endgültige Ausgang des Verfahrens gegen den einstigen kroatischen Fußball-Mogul Zdravko Mamic noch nicht feststehe.

Modric wurde von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt, in dem Prozess gegen Mamic und dessen Komplizen in Osijek nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Dabei ging es auch um den Wechsel des Mittelfeldstars von Dinamo Zagreb zu Tottenham Hotspur im Jahr 2008.

Während der Ermittlungen hatte Modric ausgesagt, mit dem damaligen Dinamo-Boss Mamic eine Teilung des Transfererlöses vereinbart zu haben. Als Zeuge vor Gericht erklärte der 33-Jährige indes, er könne sich nicht mehr erinnern. Auch Nationalspieler Dejan Lovren vom FC Liverpool wurde im September wegen angeblicher Falschaussage angeklagt.

Mamic wurde in dem Prozess zu sechseinhalb Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Er setzte sich danach ins benachbarte Bosnien-Herzegowina ab, dessen Staatsbürgerschaft er ebenfalls besitzt. Das Urteil gegen ihn ist noch nicht rechtskräftig.