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Bayernwahl: CSU bei 35 %, Söder will "Lehren ziehen"

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Bayernwahl: CSU bei 35 %, Söder will "Lehren ziehen"

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Die ersten Ergebnisse sind da: Die CSU hat - wie vorhergesagt - dramatisch an Stimmen verloren. Die SPD rutscht ab auf Platz fünf. In einer ersten Reaktion sprach Bayerns Ministerpräsident von Demut und davon, dass man "Lehren aus der Wahl werde ziehen müssen".

In der Hochrechnung kommt die CSU auf 35 oder 35,5 Prozent der Stimmen, zweitstärkste Kraft sind die Grünen mit 18,5% Prozent, die Freien Wähler kommen auf 11,5 Prozent, die SPD auf 10 Prozent, AfD 11 Prozent, FDP 5 %.

Wenn sich die Hochrechnungen bestätigen, könnte eine Koalition aus CSU und Freien Wählern zur Regierungsbildung ausreichen. Natürlich ergibt auch eine Koalition aus CSU und Grünen eine absolute Mehrheit der Stimmen.

Die Linken sind laut der ersten Hochrechnung mit 3,5 Prozent auch im neuen Landtag in München nicht vertreten.

Die Wahlbeteiligung lag mit 72,5 Prozent besonders hoch.

Offenbar gibt es große Unterschiede zwischen Stadt und Land. In den Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern liegen die Grünen häufig bei über 30 Prozent.

Die Landtagswahl in Bayern war mit Spannung erwartet worden. Zwei Wochen vor der Wahl in Hessen ist sie der erste Test für die Große Koalition in Berlin seit dem Streit um die Flüchtlingspolitik und den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen.

Im Vorfeld hatten sich der CSU-Chef und deutsche Innenminister Horst Seehofer und der bayrische Ministerpräsident Markus Söder gegenseitig für die schlechten Umfrage-Ergebnisse der CSU verantwortlich gemacht.

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