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Mindestens 58 Tote: Lage in Kalfornien bleibt dramatisch

Mindestens 58 Tote: Lage in Kalfornien bleibt dramatisch
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Die Lage in den kalifornischen Waldbrandgebieten bleibt dramatisch. Ein Anwohner von Rialto nördlich von Los Angeles filmte seine eigene Flucht vor dem sogenannten Sierra-Feuer im San Bernardino County. Durch lautes Hupen versuchten die Flüchtenden Nachbarn zu alarmieren.

Angespannte Ruhe herrscht dagegen in einer provisorischen Zeltstadt nahe der von Flammen verwüsteten Ortschaft Paradise in Nordkalfornien. Der zweckentfremdete Parkplatz ist für viele obdachlos Gewordene, die sich kein Hotel leisten können, der einzige Zufluchtsort.

Allein durch das sogenannte Camp-Feuer, das in der Region wütet, sind mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen. Das Schicksal etlicher Vermisster ist unklar.

Der obdachlose Matthew Flanagan sagte: "Zuerst war ich alleine hier. Jetzt wird es schlimmer und schlimmer. Es werden mehr und mehr Evakuierte. Viele haben kein Geld. Gerade für Familien kann es so auf Dauer nicht weitergehen."

Die obdachlose Suzanne Kaksonen wünschte sich Unmögliches: "Ich möchte nur noch nach Hause, auch wenn es das nicht mehr gibt. Ich möchte nur schnellstmöglichst zurück und meinen Wohnwagen auf Vordermann bringen."

Die Katastrophenschutzbehörde FEMA erklärte, der Wiederaufbau von Paradise und die vorübergehende Versorgung der Menschen dort seien eine enorme Herausforderung. Über 9.000 Wohnhäuser seien zerstört. Die Behörden sind besorgt, dass sich in Notunterkünften Krankheiten schnell ausbreiten könnten. Der Wiederaufbau von Paradise werde Jahre dauern.