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Erster Mensch mit Down-Syndrom bei der Rallye Dakar: Lucas Barron ist stärker als sein Handicap

Erster Mensch mit Down-Syndrom bei der Rallye Dakar: Lucas Barron ist stärker als sein Handicap
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Erstmals nimmt ein Mensch mit Downsyndrom an der Rallye Dakar teil: Der 25-jährige Lucas Barron wird als Kopilot zusammen mit seinem Vater im Buggy die rund 5000 Kilometer des Wüsten-Klassikers durch Peru fahren. Der 55-jährige Vater bestand die Rallye Dakar bereits fünf Mal auf dem Motorrad. Das Vater-Sohn-Team hat Erfahrung in den peruanischen Wüstendünen: 2017 fuhren sie die Baja Inka und 2018 nahmen sie an der InkaChallenge teil:

"Wenn du etwas Besonderes machen willst, arbeite hart und komme ins Ziel."

Lucas Barron Rallye-Fahrer

"Er ist das Auge des Autos, er sieht, ob es da draußen einen anderen Konkurrenten gibt. Wir fahren durch die Wüstendünen. Es ist nicht wie auf der Straße, jemand kann Dir in die Spur kommen, ohne dass man ihn sieht. Das letzte Mal kamen uns zwei Konkurrenten entgegengerast mit 300 Stundenkilometern", sagt Vater Jacques Barron. Sein Sohn habe vor nichts Angst und wisse, was zu tun ist, wenn es ein Problem gibt.

Und sein Sohn meint: "Wenn du etwas Besonderes machen willst, arbeite hart und komme ins Ziel."

Keine Angst vor nichts

Der in Lima geborene Lucas war schon immer ein Sportler und begeistert sich auch für Schwimmen, Fußball, Radfahren, Surfen und Wasserskifahren.

Im September war er neben seinem Vater Kopilot beim Rennen Desafio Inca, ein Vorbereitungslauf für die Rallye Dakar: Das Team "Barron x 2" wurde Siebter.

Die Rallye Dakar (6.-17. Januar) beginnt in der peruanischen Hauptstadt Lima und führt durch die südlichen Regionen Ica, Arequipa, Moquegua und bis nach Tacna an der Grenze zu Chile. Das Hauptziel des Barron-Teams ist es, das Rennen bis zum Ende zu fahren.