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117.000 Euro für Gelb-Westen-Boxer: Spendenkonto eingestellt

117.000 Euro für Gelb-Westen-Boxer: Spendenkonto eingestellt
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Der frühere Profiboxer Christophe Dettinger, der am Samstag während einer Protestkundgebung der Gelben Westen in Paris auf Polizisten einschlug, sitzt in Untersuchungshaft und wird sich vor Gericht verantworten müssen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft und eine hohe fünfstellige Geldbuße.

Andere Unterstützer der Gelben Westen haben über eine Internetseite zu Spenden für Dettinger aufgerufen, rund 117.000 Euro wurden eingezahlt. Die Betreiber der Spendenplattform Leetchi haben der Sammelaktion inzwischen aber einen Riegel vorgeschoben. Denn nach französischem Recht ist es verboten, Geld zur Begleichung von Strafzahlungen zu sammeln.

Dass es überhaupt den Aufruf und derartig viele Spenden gab, sorgt auf Regierungsseite für Unverständnis.

"Wie können Eltern ihren Kindern so etwas sagen: Wie können sie ihren Kindern sagen, dass Gewalt das Vorbild sei und dass man Geld für Gewalt gibt? Das verstehe ich und akzeptiere ich nicht", so die französische Arbeitsministerin Muriel Pénicaud.

Christophe Dettinger stellte sich am Montag der Polizei. Zuvor hatte er die Gelben Westen aufgefordert, ihren Kampf - aber friedlich - fortzuführen.