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Prozessauftakt in Berlin: Was geschah mit der 100-Kilo-Münze?

Prozessauftakt in Berlin: Was geschah mit der 100-Kilo-Münze?
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In Berlin hat der Prozess gegen vier junge Männer begonnen, denen vorgeworfen wird, im März 2017 eine riesige Goldmünze aus dem Bode-Museum gestohlen zu haben. Drei von ihnen sollen zu nächtlicher Stunde in das Gebäude eingestiegen sein, der vierte Angeklagte arbeitete als Wachmann in dem Museum.

Lisa Jani, Pressesprecherin des Kammergerichts, erläutert: „Die Staatsanwaltschaft geht hier davon aus, dass ein Diebstahl in besonderem schwerem Fall gegeben ist. Stattfindet der Prozess vor einer Jugendkammer, weil drei der vier Angeklagten vor Tatzeit Heranwachsende waren.“

Das 2007 von der königlich-kanadischen Münzanstalt nur in fünffacher Ausführung geprägte Sammelstück wog 100 Kilogramm. Sein Wert wurde mit knapp 3,75 Millionen Euro angegeben.

„Dis Staatsanwaltschaft geht anhand einiger Spuren davon aus, dass sie verkleinert wurde und nimmt an, dass sie später dann verwertet wurde. Ob das tatsächlich so war, dafür ist die Hauptverhandlung da", so Jani.

Alle vier Angeklagten gehören laut den Berliner Behörden einer arabischstämmigen Großfamilie an, deren Mitglieder wiederholt im Visier der Ermittler standen.