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Totale Mondfinsternis an diesem Montagmorgen: Höhepunkt um 6.12 Uhr

Totale Mondfinsternis an diesem Montagmorgen: Höhepunkt um 6.12 Uhr
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REUTERS/Kai Pfaffenbach/File Photo
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Freunde der Astronomie können sich auf ein besonderes Himmelsspektakel freuen, das dank weniger Wolken gut zu sehen sein sollte. Allerdings am Ende einer sehr kalten Nacht am frühen Montagmorgen. Die totale Mondfinsternis gibt es an diesem 21. Januar 2019 von 5.41 bis 6.43 Uhr.

Diese Mondfinsternis wird in Nord- und Südamerika besonders beeindruckend. Doch auch in Europa sollte sie gut zu beobachten sein. MoFi-Freunde sollten sie nicht verpassen, denn es ist die letzte Mondfinsternis vor dem Jahresende 2028.

Der Blutmond oder Perigäum

Die totale Mondfinsternis (MoFi) wird auch als Blutmond oder Perigäum bezeichnet.

Der Mond steht dabei der Erde so nahe, wie auf seiner elliptischen Bahn möglich - er ist dann "nur" 360 000 Kilometer weit vom Planeten Erde weg. Dadurch wirkt er während der Mondfinsternis 14 Prozent größer als ein gewöhnlicher Vollmond.

Ihren Höhepunkt erreicht die "MoFi" am Montagmorgen um 6.12 Uhr MEZ - zu Beginn der Morgendämmerung. Der Mond steht dann etwa anderthalb Handbreit hoch im Westen.

Die letzte Mondfinsternis vom Juli 2018 war an vielen Orten in Europa gut zu beobachten. Mit 103 Minuten war diese Mondfinsternis im vergangenen Sommer die längste in diesem Jahrhundert - und der Planet Mars war der Erde dabei so nah wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Nicht nur die ESA, sondern auch viele Sternwarten bereiten sich seit Wochen auf das Ereignis vor. Sie bieten interessierten Besuchern Erklärungen an. "Sollte der Himmel zu wolkig sein, werden wir die Mondfinsternis im Planetarium per Livestream aus den USA übertragen", sagt Benjamin Mirberg, Leiter der Bayerischen Volkssternwarte in München in der Süddeutschen Zeitung.