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Brexit: Tony Blair mahnt "klare Linie" an

Brexit: Tony Blair mahnt "klare Linie" an
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Während sich die britische Premierministerin weiterhin mit europäischen Staats- und Regierungschefs trifft, um einen harten Brexit zu vermeiden, gibt es wenig Anzeichen von Bewegung unter Politikern aller Richtungen.

Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair meldete sich jetzt mit Warnungen zu Theresa Mays Ansatz zu Wort: "Ich habe bereits während des gesamten Prozesses gesagt, dass man sich, bevor man geht, entscheiden muss, welchen Brexit man will. Andernfalls verlässt man die EU ohne klare Linie und keine Klarheit heißt kein Abkommen."

Problem "Backstop"

Größtes Problem ist der sogenannte "Backstop", mit dem die EU eine harte Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland vermeiden will. Viele Unternehmer befürchten, dass man sich in diesem Punkt nicht einigt:

"Wir wissen, dass Unternehmer das Land verlassen und Pläne machen, die Gemeinden im ganzen Land schaden", sagt die CBI-Generaldirektorin im Interview auf Sky.

Theresa May schindet Zeit

May will das Londoner Parlament Ende Februar über das weitere Vorgehen abstimmen lassen und noch einmal um mehr Zeit für Nachverhandlungen mit der EU bitten. Kritiker werfen ihr vor, Zeit schinden zu wollen. Bisher lehnt die EU jegliche Änderung am ausgehandelten Brexit-Abkommen kategorisch ab.