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3 Mio Euro Beute: Hatte der Geldbote (27) Komplizen in der Unterwelt?

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Pixabay CC Pijon
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In Aubervilliers bei Paris war am Montag ein Geldtransporter mit etwa drei Millionen Euro verschwunden. Vom Fahrer des Wagens fehlte zunächst jede Spur. Er hatte seine beiden Kollegen bei einer Filiale von Western Union abgesetzt.

Die Polizei hatte eine Suchaktion eingeleitet. Es wurde auch eine Entführung in Erwägung gezogen. Raubüberfälle sind im Norden der französischen Hauptstadt keine Seltenheit.

Doch schon einen Tag später ist der 27-Jährige, der für den Geldtransport verantwortlich war, in seiner Heimatstadt Amiens festgenommen. Laut französischen Medien versuchte er zunächst aus dem Fenster zu fliehen - und der Mann hatte offenbar die gesamte Beute noch bei sich. Es soll sich um Geld in mehreren Säcken handeln. Die Behörden waren noch am Dienstagabend mit dem Nachzählen beschäftigt.

Auch eine weitere Verdächtige wurde verhaftet - es soll sich um die Komplizin des Sicherheitsmannes handeln.

Weiterhin versuchen die Ermittler herauszufinden, ob der verdächtige Franzose Kontakte in die organisierte Kriminalität hatte.

Die Sicherheitsfirma LOOMIS hat ebenfalls eine Untersuchung eingeleitet, eigentlich dürften Geldboten nämlich alleine gar keinen direkten Zugang zum Geld, das sie transportieren haben. 2013 hatte es bei demselben Unternehmen bereits einen spektakulären Diebstahl gegeben.