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Israelische Luftwaffe bombardiert weiter Ziele im Gazastreifen

Israelische Luftwaffe bombardiert weiter Ziele im Gazastreifen
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Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen fortgesetzt. Die Armee teilte mit, man habe 15 Terrorziele im nördlichen Gazastreifen attackiert. Am Abend hatten militante Palästinenser - trotz einer von der Hamas einseitig verkündeten Waffenruhe - rund 30 Raketen in israelisches Grenzgebiet abgefeuert.

Neue Welle der Gewalt - ausgelöst durch Rakete aus dem Gazastreifen

Der Die jüngste Eskalation wurde durch einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen am Montag ausgelöst. Durch eine Rakete war ein Wohnhaus nordöstlich von Tel Aviv zerstört worden und sieben Menschen, darunter Kleinkinder, verletzt.

Als Reaktion auf den Angriff hatte Israel mehrere Gebäude in Gaza zerstört, darunter auch das Büro von Hamas-Chef Ismail Hanija. Sieben Menschen wurden verletzt.

Der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte das Aufflammen der Gewalt.

"Das Abfeuern einer Rakete aus dem Gazastreifen in Richtung Israel ist ein inakzeptabler Akt der Gewalt. Wir kennen die Berichte über den Beschuss des Gazastreifens und beobachten das Geschehen. Wir fordern alle Seiten zu maximaler Zurückhaltung auf."

USA erkennen Golanhöhen als israelisches Staatsgebiet an

Unterdessen unterzeichneten US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Erklärung, in der die USA die syrischen Golanhöhen formell als Staatsgebiet Israels anerkennen.

Damit verstoßen die USA gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, die Washington selbst mit verabschiedet hatte.

Israel hatte die Golanhöhen 1967 erobert und 1981 annektiert. Ein Schritt, der international nicht anerkannt wurde. Die Gebiete gelten im internationalen Recht als von Israel besetztes syrisches Staatsgebiet.