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Schwarzes Loch: "Dem Biest ins Maul schauen"

Schwarzes Loch: "Dem Biest ins Maul schauen"
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Dass dieses Bild entstehen konnte, daran war der Deutsche Heino Falcke, Professor an der Radboud-Universität Nijmegen, maßgeblich beteiligt. Er sagte exklusiv gegenüber Euronews:

"Wir haben zum ersten Mal ein wirkliches Bild von einem Schwarzen Loch gemacht. Bisher waren alle Bilder eigentlich nur Simulationen oder Animationen. Und jetzt schauen wir dem Biest sozusagen genau ins Maul. Wir schauen genau hinein zu dem Punkt, wo Licht verschwindet und wo die Zeit aufzuhören scheint. Dieser Rand von Schwarzen Löchern, dieser Schatten des Schwarzen Lochs, den wir sehen, der kommt aus einer Gegend, die so anders ist als die gesamte Physik, die wir sonst kennen, als die Welt, die wir sonst kennen."

Professor Falcke: "Dem Biest ins Maul schauen"

Außerdem erklärte der Wissenschaftler:

"Schwarze Löcher sind so wichtig, weil gerade am Rand von Schwarzen Löchern, die großen Theorien, die unsere Welt beschreiben, die Relativitätstheorie von Albert Einstein, die das Große beschreibt, und die Quantentheorie, die das ganz Kleine beschreibt, diese beiden Theorien kollidieren in einer fundamentalen Weise am Rand von Schwarzen Löchern. Und wir haben bisher noch keine Idee, wie wir diese beiden zusammenbringen können. Wir machen den ersten Schritt dahin, die diesen Schwarzen Rand von Löchern zu sehen. Vielleicht entdecken wir da ja irgendwas etwas Neues, das uns hilft, weiterzukommen in unserem Verständnis von Raum und Zeit und des Universums."

Weltpremiere: Heino Falcke stellt das Bild vor