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Rechtsextreme greifen LGBT-Konferenz in Kiew an

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Von Euronews
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In der ukrainischen Hauptstadt haben Rechtsextreme versucht, eine LGBT-Konferenz zu stürmen.

Am ersten Tag der "European Lesbian Conference" in Kiew ist es zu Handgreiflichkeiten zwischen Gegnern der LGBT-Bewegung und Polizisten gekommen. Vor dem Hotel sang eine Gruppe Rechtsextremer, religiöser Anhänger und Anti-LGBT-Aktivisten "Nieder mit LGBT". Sie drohten auch, mit Gewalt in das Gebäude einzudringen.

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Eine junge Frau erklärte, warum sie gegen die Konferenz protestiert: "Unsere Gesellschaft ist vor allem traditionell, ungeachtet dessen, was wir über LGBT denken. Es kann schon sein, dass wir nicht schlecht von ihnen als Menschen denken, dennoch müssen wir raus gehen und Nein sagen, weil wir Verantwortung für dieses Land tragen."

Die Anti-LGBT-Aktivisten hielten Schilder hoch mit Protestrufen wie "Homosexualität ist eine Krankheit", "Wir sind gegen die Schwulen" und "Geht zurück in die Hölle, Sodomiten".

Eine LGBT-Konferenz-Teilnehmerin sagte: "Der Grund, warum wir uns hier versammeln, ist, die Diskussion zu eröffnen, und darüber zu sprechen, inwieweit der öffentliche Raum uns gehört und dass wir planen, ihn für uns einzufordern; Wir lassen uns nicht von einer kleinen lesben- und schwulenfeindlichen Gruppe einschüchtern, die noch immer versucht, altmodische, patriarchische Werte durchzusetzen."

Die Konferenz fand vom 12. bis zum 14. April in der ukrainischen Hauptstadt statt.

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