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Wer wird der neue Präsident? Stichwahl in Nordmazedonien

Wer wird der neue Präsident? Stichwahl in Nordmazedonien
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Nordmazedonien wählt heute in einer zweiten Runde einen neuen Präsidenten. Erste Ergebnisse der Stichwahl werden am späten Abend erwartet.

Die nationalistische Oppositionspartei VMRO-DPMNE unterstützte im Wahlkampf die parteilose Gordana Siljanovska-Davkova.

Ihr Gegner, der Sozialdemokrat Stevo Pendarovski, hatte den ersten Wahlgang mit nur 4000 Stimmen Vorsprung gewonnen.

Namensstreit mit Griechenland beigelegt

Nach der umstrittenen Umbenennung des Landes von Mazedonien in Nordmazedonien gilt die Abstimmung auch als Testwahl für die Regierung des Sozialdemokraten Zoran Zaev. Siljanovska-Davkova hatte die Umbenennung vehement abgelehnt.

Die Umbenennung des Landes legte einen jahrelangen Streit mit Griechenland bei, der seit der Unabhängigkeit Mazedoniens bestand. Eine Region im Norden Griechenlands heißt ebenfalls Mazedonien, daher wurden Gebietsansprüche befürchtet.

Als EU- und Nato-Mitglied konnte Griechenland mit seinem Veto zudem jede Annäherung Mazedoniens an die westlichen Bündnisse blockieren.

Wahlbeteiligung muss bei 40 Prozent liegen

Entscheidend ist für die Stichwahl aber auch, ob die gesetzlich vorgeschriebene Wahlbeteiligung von 40 Prozent erreicht wird. Um 13.00 Uhr gab die Staatliche Wahlkommission die Beteiligung mit 21 Prozent an. Vor zwei Wochen hatte sie zum gleichen Zeitpunkt bei 20 Prozent gelegen. Bei einem Verfehlen des Quorums müsste die gesamte Wahlprozedur wiederholt werden.