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Neue App als Unterstützung bei Naturkatastrophen

Neue App als Unterstützung bei Naturkatastrophen
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Nach Angaben der Vereinten Nationen ist in der ganzen Welt die Zahl der Naturkatastrophen, die auf den Klimawandel zurückzuführen sind, in den letzten 30 Jahren extrem gestiegen.

Smartphone-Apps können Leben retten

Um besser auf solche Wetterextreme vorbereitet zu sein, ist es wichtig, ein funktionierendes Notfallmanagement zu haben. So können Smartphone-Apps helfen, Leben zu retten. Die meisten Menschen nutzen soziale Netzwerke und Smartphones - auf diese Weise will es "I-React" ermöglichen, viel besser auf Naturkatastrophen reagieren zu können.

Im Kontrollraum des Katastrophenschutzes in Turin wird ein Notfall simuliert. Entwickler des "I-React"-Teams sind hier, um die Abschlusstests ihrer App durchzuführen, die für Notfallgeräte bestimmt ist. Riccardo Conte, Leitstellenleiter des Turiner Katastrophenschutzes meint, dass es problematisch ist, dass "wir im Kontrollraum meist nicht ganz überblicken können, was im gesamten Gebiet passiert."

App-Nutzung mit Smart Brille

Mit diesem brandneuen Werkzeug kann der Nutzer, während eines Notfalls, viel einfacher Daten erfassen und verarbeiten. Die App soll mit Smartphones und mit sogenannten Smart Brillen genutzt werden.

Der "I-React"-Projektkoordinator Fabrizio Dominici sagt:

"'I-React' ist ein Projekt, das mit Hilfe von Cyber-Technologie das Notfallmanagement einer Stadt oder eines ganzen Gebietes verbessert. Die Daten, die das 'I-React'-System verwendet, stammen von Geräten aus unserem täglichen Leben, von Apps für Smartphones und soziale Netzwerke. Vor allem aber von Bildern und Daten des Kopernikus-Satellitensystems. Das ist aktuell eine der Hauptquellen für Big Data in Europa."

"I-React" wird natürlich für Rettungskräfte sehr wichtig sein. Aber auch alle sonstigen User können sich so im Katastrophenfall schneller informieren. Die App soll Ende des Jahres an den Start gehen.

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