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Weltraumtouristen: Für 58 Millionen Dollar ins All

Weltraumtouristen: Für 58 Millionen Dollar ins All
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رويترز
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Die Luft- und Raumfahrtbehörde der Vereinigten Staaten, NASA, will ab 2020 verstärkt Flüge für Weltraumtouristen zur Internationalen Raumstation anbieten. Zwei Mal pro Jahr, so das Vorhaben der NASA, könnten dann zahlungskräftige Kunden für bis zu 30 Tage ins All gebracht werden.

NASA-Vorstandsmitglied Jeff Dewit sagt: „Wenn ein privater Astronaut auf der Station ist, muss er während des Aufenthaltes für die Lebenserhaltungkosten bezahlen. Für den Flug bringen wir für unsere eigenen Raumfahrer etwa 80 Millionen Dollar pro Platz auf. Wenn man einen Durchschnitt für kommerzielle Besatzungsmitglieder errechnet, sinken unsere Kosten auf etwa 58 Millionen Dollar. Theoretisch liegt der Preis für einen privaten Raumfahrer in diesem Bereich."

„Die Kommerzialisierung der unteren Umlaufbahn wird es der NASA ermöglichen, die Mittel zu bündeln, um die erste Frau und den nächsten Mann bis 2024 auf den Mond zu bringen. Das wäre die erste Phase, um zu erreichen, langfrisitig auf dem Mond zu sein. Und es wäre die Vorbereitung von Flügen zum Mars. Wir bringen die Menschheit in das Sonnensystem, Privatunternehmen aus den Vereinigten Staaten werden ein Teil davon sein", so William Gerstenmaier, NASA-Mitarbeiter für bemannte Raumflüge.

Seit 2001 haben insgesamt sieben Privatleute die Internationale Raumstation besucht, zuletzt 2009. Anders als bisher will die NASA Weltraumtouristen künftig nicht mehr mit russischen Sojus-Kapseln ins All befördern, sondern mit Hilfe von in den USA gefertigten Raketen.