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Frauenstreik in der Schweiz: 10 der besten Tweets

Frauenstreik in der Schweiz: 10 der besten Tweets
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REUTERS/Denis Balibouse
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In der Schweiz protestieren an diesem Freitag im ganzen Land Frauen: Professsorinnen, Lehrerinnen, Journalistinnen, Politikerinnen, aber auch Hausfrauen legen die Arbeit nieder, um Gleichberechtigung - auch in Sachen Lohn - einzufordern.

Die Gewerkschaften forderten in einem Manifest neben Lohngleichheit eine Anerkennung und gerechte Verteilung von Haus- und Pflegearbeit, eine generelle Verringerung der Arbeitszeit, damit bezahlte und unbezahlte Arbeit besser verteilt werden können sowie Abtreibung und Empfängnisverhütung zum Nulltarif.

Auch die Bundesrätin Simonetta Sommaruga unterstützt den Streik.

Der Verein «Business and Professional Women Switzerland» distanzierte sich dagegen von dem Wort «Streik» und sprach von einem Aktionstag für die Gleichstellung.

Die Gleichberechtigung steht seit dem 14. Juni 1981 in der Schweizer Verfassung. Da es bei der Umsetzung haperte, wurde 1991 ein erster Frauenstreik organisiert. Frauen verdienen in der Schweiz im Durchschnitt 6491 Franken (5770 Euro) brutto im Monat - 18,3 Prozent weniger als Männer, wie das Bundesamt für Statistik 2016 errechnet hat.

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