Algerien: Demonstranten lehnen Vermittlungsangebot ab

Algerien: Demonstranten lehnen Vermittlungsangebot ab
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Von euronews mit AFP, Reuters
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In Algerien haben Teilnehmer der Freitagsdemonstrationen gegen die Führung des Landes ein Angebot zur "Vermittlung" abgelehnt. Man sei gegen einen Dialog mit der sogenannten "Gang", hieß es. Die Demonstranten fordern die Wahl einer zivilen Regierung.

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Bei der inzwischen 23. Kundgebung gegen die Machthaber in Algerien haben Demonstranten in der Hauptstadt Algier ein Angebot zur Vermittlung der aktuellen Staatsführung abgelehnt. Man sei gegen einen Dialog mit der sogenannten "Gang", erklärten mehrere Demonstrationsteilnehmer. In Sprechchören riefen sie unter anderem: "Ein ziviler Staat, kein militärischer!"

Was als Protest gegen Präsident Bouteflika begann, ist mittlerweile zu einer Bewegung gegen die gesamte algerische Führungselite geworden. Als Übergangspräsident fungiert momentan der bisherige Parlamentschef Abdelkader Bensahlah. Seine verfassungsgemäße Amtszeit war jedoch vor über zwei Wochen abgelaufen. Dennoch setzte Bensalah am Donnerstag einen sechsköpfigen Rat ein, der den Weg zu Präsidentschaftswahlen aufzeigen soll.

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