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Leichte Verluste in Frankfurt nach US-Leitzinssenkung von 0,25%

Leichte Verluste in Frankfurt nach US-Leitzinssenkung von 0,25%
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REUTERS/Sarah Silbiger
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Nachdem der Chef der US-Notenbank Jerome Powell den Leitzins zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren gesenkt hat, sind eigentlich alle enttäuscht. Die US-Börsianer hatten mehr erwartet als die einmalige Lockerung um 0,25 Prozent, die Märkte verzeichneten Verluste.

An diesem Donnerstagmorgen gab die Börse in Frankfurt leicht nach. Doch es war nicht so schlimm wie in Asien.

Die Börsen in Asien reagierten mit dem stärksten Minuszahlen seit Wochen. Der US-Präsident schrieb auf Twitter, der Zentralbankchef habe - so wörtlich - "uns wie gewohnt im Stich gelassen". Donald Trump verlangt eine langanhaltende aggressive Phase der Zinssenkungen, um mit China und Europa mitzuhalten.

Zinssenkungen werden in der Regel genutzt, um eine angeschlagene Wirtschaft anzukurbeln, doch in den USA gibt es zur Zeit keine Flaute.

Finanzexperte Mark Hamrick von Bankrate.com sagt:

"Die Fed sieht eine Verlangsamung des globalen Wachstums und steigende Handelskonflikte - weltweit- nicht nur zwischen den USA und China - und sie hat ihr viel diskutiertes Inflationsziel von 2% verpasst".

Einige Analysten meinen,die Fed habe ihre Unabhängigkeit bewiesen. Der US-Präsident befindet sich bereits im Wahlkampfmodus - und er setzt auf eine boomende Wirtschaft, um seine Chancen zu verbessern.