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Ungarn : Löwen als «Untermieter» auf Bärenfarm

Ungarn : Löwen als «Untermieter» auf Bärenfarm
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Rumänien hat Tiershows mit Löwen oder Tigern in Zirkussen verboten. Wohin mit den „Ruheständlern“? Einige Löwen kamen jetzt in einer Bärenfarm in Veresegyház bei Budapest unter. Das ursprünglich für Bären geschaffene Tierheim beherbergt heute unter anderem Wölfe und Waschbären. Die Bärenfarm-Crew und die Gemeinde Veresegyház gestalteten in weniger als einem Monat eine fast 2.000 m2 große Fläche, die speziell für die Löwen. Weitere „Catwalks“ sind vorgesehen.

Attila Jozsef Nagy, Gemeindeverwaltung Veresegyház:

'' Es wird einen savannenähnlichen Auslauf geben, der ihrer natürlichen Umgebung ähnelt, einen sandigen Bereich mit viel Sonnenschein und Spielzeug. Im Wäldchen können die Löwen in einer ruhigen und schattigen Umgebung ruhen.''

Das Schutzgebiet entstand vor gut 20 Jahren (1998), mit Hilfe der international arbeitenden Tierschutzorganisation WSPA (World Society for the Protection of Animals) wurden die ersten Bären einer Filmproduktionsfirma aufgenommen. Seither wird die Bärenfarm von der Stadtverwaltung betrieben. Im Sommer 2000 konnte der Park 18 Wölfen Platz bieten und 2010 zogen Nasen- und Waschbären ein.

Balint Kuli, Direktor der Bärenfarm:

''Wir haben das nötige Futter für die Bären, die Wölfe und die Löwen. Löwen brauchen eine spezielle Ernährung mit Huhn, Pferdefleisch oder Rindfleisch und Pute. Wir müssen das alles kaufen. Löwen wollen frisches Fleisch.''

Das erklärte Ziel der Gründer: Eine sichere Umgebung, in der die Besucher die Tiere betrachten können, ohne sie zu stören. Seit 2009 hat der Park eine Zooqualifikation, inzwischen kommen 200.000 Besucher pro Jahr.

Daniel Bozsik, Euronews

''Nach unangenehmen Erfahrungen wie dem Implantieren von Chips und Impfungen müssen Nara und Nolan 2-3 Wochen warten, bis sie ins Wildgehege dürfen.

su