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OPEN ARMS: Spaniens Angebot mit 100 Geflüchteten nicht realisierbar

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Copyright  REUTERS/Guglielmo Mangiapane
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Von Euronews
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Das Seenotrettungsschiff dürfe in den Hafen von Algeciras einlaufen. Doch dieser ist laut der NGO zu weit entfernt.

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Spaniens Regierung hat an diesem Sonntag zwar dem Seenotrettungsschiff OPEN ARMS mit mehr als 100 Geflüchteten an Bord angeboten, in den Hafen von Algeciras einzulaufen, doch die NGO lehnte das Angebot als "nicht realisierbar" ab.

Der amtierende sozialistische Ministerpräsident Pedro Sanchez erklärte, sein Land sei immer bereit, in humanitären Notfällen zu helfen. Er forderte aber auch eine EU-weite Lösung für das Problem der Migration, die geordnet und solidarisch ablaufe und die Netzwerke der Schlepper mit Humanismus bekämpfe.

Spanien zu weit entfernt

Allerdings erklärte die NGO OPEN ARMS, Algeciras sei vier oder fünf Tage entfernt - und dieser Lösung sei nicht realisier bar.

Das Schiff der spanischen NGO OPEN ARMS hatte zuvor versucht, die Geretteten auf die italienische Insel Lampedusa zu bringen. Doch Italiens Innenminister Matteo Salvini verweigerte die Einfahrt in den Hafen.

Die Situation an Bord des Schiffes wird von Vertretern der NGO "OPEN ARMS" schon seit Freitag als "explosiv" beschrieben. In Italien wurden nur Notfälle und 27 Minderjährige von der Küstenwache an Land gebracht.

Gleichzeitig sucht das von französischen NGOs betriebene Seenotrettungsschiff OCEAN VIKING nach einem Hafen.

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