FARC-Rebellen greifen doch wieder zu den Waffen

FARC-Rebellen greifen doch wieder zu den Waffen
Copyright 
Von Renate Birk mit efe
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

"Von Bogota verraten"

WERBUNG

In Kolumbien will ein Teil der FARC-Rebellen den bewaffneten Kampf wieder aufnehmen. Das sagte die ehemalige Nummer 2 der Guerilla-Organisation, Iván Márquez, in einer Videobotschaft, mit der er sich "an die Welt" wandte. Márquez war vor einem Jahr in den Untergrund gegangen.

Er erklärte: "Solange der Kampfeswille da ist, bleibt die Hoffnung zu siegen... Wir machen weiter mit dem Guerilla-Kampf. Als Antwort auf den Verrat der Regierung. Sie hat den Friedenspakt von Havanna verraten."

2016 hatten Regierung und Rebellen in Kuba einen Friedensvertrag unterzeichnet. Der frühere FARC-Chef Rodrigo Londoño lehnte die Wiederaufnahme des Kampfes ab.

Der Staat hatte versprochen, die FARC-Rebellen wieder ins zivile Leben einzugliedern. Dies sei jedoch nicht geschehen, meint Márquez.

In dem Video ist an der Seite von Márquez auch Jesus Santrich (eigentlich Seuxis Paucis Hernandez-Solarte) zu sehen, der wegen Drogenhandels international zur Fahndung ausgeschrieben ist.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Bombenangriff: 9 FARC-Dissidenten getötet

Gegner von FARC-Friedensabkommen triumphieren

6 Monate Krieg in Gaza: 13.800 tote Kinder, kein Waffenstillstand in Sicht