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FARC-Rebellen greifen doch wieder zu den Waffen

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FARC-Rebellen greifen doch wieder zu den Waffen
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In Kolumbien will ein Teil der FARC-Rebellen den bewaffneten Kampf wieder aufnehmen. Das sagte die ehemalige Nummer 2 der Guerilla-Organisation, Iván Márquez, in einer Videobotschaft, mit der er sich "an die Welt" wandte. Márquez war vor einem Jahr in den Untergrund gegangen.

Er erklärte: "Solange der Kampfeswille da ist, bleibt die Hoffnung zu siegen... Wir machen weiter mit dem Guerilla-Kampf. Als Antwort auf den Verrat der Regierung. Sie hat den Friedenspakt von Havanna verraten."

2016 hatten Regierung und Rebellen in Kuba einen Friedensvertrag unterzeichnet. Der frühere FARC-Chef Rodrigo Londoño lehnte die Wiederaufnahme des Kampfes ab.

Der Staat hatte versprochen, die FARC-Rebellen wieder ins zivile Leben einzugliedern. Dies sei jedoch nicht geschehen, meint Márquez.

In dem Video ist an der Seite von Márquez auch Jesus Santrich (eigentlich Seuxis Paucis Hernandez-Solarte) zu sehen, der wegen Drogenhandels international zur Fahndung ausgeschrieben ist.