Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Österreich-Wahl: Schlagabtausch in Elefantenrunde

Österreich-Wahl: Schlagabtausch in Elefantenrunde
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Im Vorfeld der bevorstehenden Nationalratswahl in Österreich am kommenden Sonntag hat der Österreichische Rundfunk (ORF) die letzte große Debatte mit den Spitzenkandidaten ausgestrahlt. Claudia Reiterer und Armin Wolf führten durch die Schlussrunde.

Neuer Brexit-Deal?

Auf die Frage, ob die EU versuchen sollte, einen neuen Brexit-Deal zu finden, antworteten alle Spitzenkandidaten dagegen - mit Ausnahme der grün orientierten Politiker in der Runde.

Sebastian Kurz, Chef der neuen Volkspartei und ehemaliger Kanzler, zeigte sich motiviert:

Unser Ziel ist es, stärkste Kraft zu werden. Sollten wir das Vertrauen der Menschen bekommen, dann würden wir mit allen Gespräche führen und dann würde ich versuchen, mit dem Vertrauen verantwortungsvoll umzugehen und eine Regierung zu bilden, die stabil ist. Wenn das nicht gelingt, dann ist, Herr Wolf, natürlich eine Minderheitsregierung, eine Option.
Sebastian Kurz
Die neue Volkspartei

Pamela Rendi-Wagner von der Sozialdemokratischen Partei Österreichs sprach über Umweltpolitik und davon, Reisen mit der Bahn noch effizienter und attraktiver zu gestalten : "Wir sagen, stecken wir alle Kraft in das Bahnnetz in Österreich, um es noch effizienter auszubauen. Wenn man in die Schweiz fährt sieht man, was noch effizienter möglich ist. Dort fliegt wirklich niemand mehr Kurzstrecke, weil es gar nicht mehr effizient ist. Man muss attraktiver werden als die Flugverbindung, dann wird keiner mehr fliegen."

Vielfältige Debatte und Applaus

Der Nationalrat wird in Österreich in der Regel alle fünf Jahre gewählt. Normalerweise hätten die nächsten Wahlen also erst im Herbst 2022 stattfinden sollen.

Nach dem Zusammenbruch der ÖVP-FPÖ-Regierung nach der "Ibiza-Affäre" wurden allerdings Neuwahlen angesetzt.