Panamakanal von Wassermangel bedroht

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Es stehen jetzt nur noch drei Milliarden Kubikmeter zur Verfügung, zuvor waren es 5,25 Milliarden.

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Der Betrieb des Panamakanals wird zusehends von Wassermangel beeinträchtigt. Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Kanal seien offensichtlich, sagte der frühere Wirtschaftsminister Ricaurte Vasquez, der dem Vorstand der Betreibergesellschaft des Panamakanals angehörte.

Der Gatún-See dient als Reservoir, um den für die Schifffahrt benötigten Wasserspiegel zu halten. Der Temperaturanstieg im See in den vergangenen zehn Jahren hat allerdings die Wassermenge verringert. Es stehen jetzt nur noch drei Milliarden Kubikmeter zur Verfügung, zuvor waren es 5,25 Milliarden.

Panama feiert am letzten Tag 2019 den 20. Jahrestag der Betriebsübernahme. In den vorherigen 85 Jahren stand die Wasserstraße unter Verwaltung der USA, die sie gebaut hatten.

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