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Dreck im Machu Picchu hinterlassen: 15 Jahre Einreiseverbot

Dreck im Machu Picchu hinterlassen: 15 Jahre Einreiseverbot
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Quelle: AFP
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Peru hat fünf Touristen aus Chile, Frankreich, Brasilien und Argentinien des Landes verwiesen. Sie wurden mit einem 15-jährigen Einreiseverbot belegt. Ihnen wird vorgeworfen, sich unrechtmäßig Zugang zu den Machu-Picchu-Stätten verschafft zu haben, um dort die Nacht zu verbringen. Und die Touristen haben dort einigen Dreck hinterlassen.

Die insgesamt zwei Frauen und vier Männer zwischen 20 und 32 Jahren sollen eine Mauer beschädigt sowie in der historischen Stätte ihre Notdurft verrichtet haben. Ein Mann aus Argentinien muss allerdings vorerst in Peru bleiben, dem 28-Jährigen wird die Beschädigung kulturellen Erbes vorgeworfen. Er hat ausgesagt, den Stein, der herunterfiel und beschädigt wurde, nicht mit Absicht bewegt zu haben. Er habe sich an eine Mauer gelehnt, als sich der Stein löste, so der Argentinier.

Machu Picchu, einst von den Inka erbaut, wird auf der Weltkulturerbeliste der Unesco geführt. Die Ruinenstadt umfasst rund 200 Bauwerke und zieht täglich Tausende Besucher an. Diese Tatsache wird von vielen kritisch gesehen, da die vielen Touristen zwangsläufig Spuren hinterlassen, was es erschwert, die historische Stätte zu erhalten.

In den Zutrittsbestimmungen der Ruinenstadt wird unter anderem ausdrücklich untersagt, auf die archäologischen Stätten zu klettern, laute Geräusche zu machen oder die Wände zu beschmutzen.

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