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Covid-19: In China sterben innerhalb eines Tages mehr als 100 Menschen

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Covid-19: In China sterben innerhalb eines Tages mehr als 100 Menschen
Copyright  AP Photo/Koji Sasahara
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In China sind innerhalb eines Tages mehr als 100 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Ansteckungsfälle hat in China mittlerweile 70 000 überstiegen, weltweit sind es mehr als 700 weitere. In der Stadt Wuhan, wo das Coronavirus zuerst auftrat, versucht Wang Xinghuan, Direktor des Wuhan-Leishenshan-Krankenhauses, Zuversicht zu verbreiten.

„Uns wird es in jedem Fall gelingen, die Ausbreitung in den Griff zu bekommen. Viele Verdachtsfälle haben sich bestätigt. Statistiken aus unserem Krankenhaus zeigen, dass die Zahl der Patienten mit hohem Fieber in den vergangenen fünf Tagen zurückgegangen ist. Ich glaube, der Wendepunkt ist erreicht worden“, sagt er.

Im nordchinesischen Tianjin ist ein Schnellprüfverfahren entwickelt worden, mit dem innerhalb von 15 Minuten das Ergebnis vorliegt, ob eine Covid-19-Ansteckung vorliegt.

In Frankreich sind mehrere Menschen aus der Quarantäne entlassen worden. Sie waren nach ihrer Rückkehr aus Wuhan abgeschottet worden.

Auch in Deutschland durften Menschen, die als Corona-Verdachtsfälle eingestuft worden waren, in den Alltag zurück.

Die belgischen Behörden hatten mehrere Personen in einem Militärkrankenhaus untergebracht, um sie von der Außenwelt abzuschirmen. Jetzt gab es grünes Licht. „Ihnen geht es gut. Wir haben in den vergangenen zwei Wochen sechs Untersuchungen durchgeführt, alle erbrachten ein negatives Ergebnis. Sie können das Krankenhaus ohne Atemmaske verlassen und dürfen Kontakt mit anderen Menschen haben“, so der belgische Arzt Patrick Soentjes.

An Bord des in Yokohama vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ gibt es inzwischen mehr als 350 Ansteckungsfälle. Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die meisten der übrigen Urlauber müssen auf dem Schiff ausharren. Rund einhundert US-Amerikaner, die nicht den Erreger in sich tragen, sind mittlerweile in ihr Heimatland ausgeflogen worden. Dort müssen sie zwei Wochen lang auf Militärstützpunkten verbringen. An Bord des Kreuzfahrtschiffes befinden sich noch rund 3000 Personen.

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