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Macron trifft (wütende) Landwirte und Kühe

In Paris hat an diesem Samstag die Landwirtschaftsmesse begonnen. Alle Jahre wieder kommen nicht nur die Kühe, Stiere und andere Tiere in die Hauptstadt, Frankreichs Präsident kommt jedes Jahr zum "Salon de l'Agriculture". Der Star in diesem Jahr ist nicht der Präsident, sondern eine Kuh mit dem Namen "Idéale". Doch auch einige Gewerkschaftsvertreter warteten mit Plakaten auf den Präsidenten, auf denen die "Wut der Landwirte" die Rede war.

Emmanuel Macron ist ab 8 Uhr morgens auf der Messe gewesen, um mit Landwirten zu sprechen, die nicht besonders gut auf ihn zu sprechen sind. Viele Beobachter meinen, dass der Präsident gehofft hatte, für die französischen Bauern auf dem EU-Sonergipfel zum Haushalt für die kommenden sieben Jahre ein gutes Ergebnis zu erzielen. Doch der Gipfel in Brüssel ist am Freitagabend gescheitert, und alles spricht dafür, dass die EU-Fördergelder für die französischen Bauern in den kommenden Jahren zurückgehen werden.

Schon jetzt beklagen Landwirte in Frankreich sinkende Einnahmen. Viele kommen kaum über die Runden. Zudem wurde über das Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat diskutiert.