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Covid-19 europaweit

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Covid-19 europaweit
Copyright  AP   -   Andrew Medichini
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Menschen mit Schutzmasken gehören in immer mehr europäischen Metropolen zum Stadtbild. Das Coronavirus breitet sich aus, am Donnerstagabend meldeten auch die Niederlande einen ersten Ansteckungsfall. Es handelt sich um einen Mann, der kürzlich aus Italien zurückkehrte.

Allein in der Lombardei ist die Zahl der Infektionen auf mehr als 400 gestiegen. In der Region hat es zudem drei neue Todesopfer gegeben, es handelt sich jeweils um Personen, die älter als 80 Jahre alt waren.

Das Virus war ebenfalls Gesprächsthema zwischen Italiens Regierungschef Giuseppe Conte und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei ihrem Treffen in Neapel.

Walter Ricciardi, WHO-Berater der italienischen Regierung, sagt: „In den nächsten Tagen wird es auch in anderen Ländern Ausbrüche geben. Andere Länder, die viel strenger zählen. Deutschland hat weniger als eintausend Tests durchgeführt, in Italien waren es mehr als zehntausend. Frankreich hat noch weniger gestestet und nur ganz sichere Ergebnisse veröffentlicht, keine Verdachtsfälle, oder solche, deren Ergebnisse noch ausstehen. Genau das ist hier in den vergangenen Tagen geschehen.“

Frankreichs Ministerpräsident warnt vor Hamsterkäufen

In Frankreich wurden am Donnerstag 20 neue Ansteckungsfälle bestätigt. Damit tragen in dem Land 38 Menschen den Erreger in sich. Zwei Menschen sind in Frankreich an Covid-19 gestorben. Der Ministerpräsident warnt vor Panikhandlungen.

„Der beste Weg, sich zu schützen, ist sicherlich nicht, in die Apotheke zu rennen, um Schutzmasken zu kaufen. Davon werde ich sogar dringend abgeraten. Das ist wie Benzinmangel nach Hamsterkäufen. Solches Verhalten führt zu Engpässen und schadet diejenigen, die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt bedürftig sind“, so Édouard Philippe.

Der Erreger breitet sich auch in Skandinavien aus

Auf Teneriffa harren immer noch hunderte Menschen in einer Ferienanlage aus. 130 Personen, bei denen Kontakt zu Infizierten ausgeschlossen war, durften das Hotel verlassen. „Man kann nichts dagegen tun", sagt eine britische Urlauberin. die mit ihren beiden kleinen Kindern im Hotel festsitzt. Sie lobt den Einsatz des Personals. In der ersten Nacht habe es nur 14 Mitarbeiter gegeben, die versuchten, sich um 1.000 Gäste zu kümmern.

Das Coronavirus kennt keine Grenzen: Auch die skandinavischen Länder sind betroffen. In Schweden gibt es sieben Ansteckungsfälle, vier davon in Göteborg. In Dänemark wurden 16 Mitarbeiter des Fernsehsenders TV2 unter Quarantäne gestellt, nachdem sich ein Mitarbeiter infiziert hatte.

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