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Farbenfrohe Purim-Feiern in Hebron trotz Coronavirus

In Hebron haben jüdische Bewohner das Purim-Fest gefeiert, trotz des Coronavirus. Manche der mitunter bunt verkleideten Teilnehmer waren der Ansicht, dass das Coronavirus in Hebron keine Chance habe, das es sich um eine "heilige Stadt" handele. Purim erinnert an die Rettung der Juden im Persischen Reich.

Hebron ist seit 1998 zweigeteilt: es gibt einen von der Palästinenserregierung kontrollierten Teil, zu dem Israelis keinen Zugang haben. Daneben existiert ein weiterer Teil, in dem neben 30.000 Palästinensern auch die rund 800 jüdischen Bewohner der Stadt leben. Die palästinensische Gesamtbevölkerung umfasst rund 210.000 Personen.

In Hebron befinden sich die Gräber von Abraham, Isaak und Jakob, die sogenannten Patriarchengräber. Sie sind Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen heilig.

AFP
Purim-Feiernde in HebronAFPHAZEM BADER