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Drama in Syrien: 7,9 Millionen Menschen ohne "sicheren Zugang zu Nahrung"

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Drama in Syrien: 7,9 Millionen Menschen ohne "sicheren Zugang zu Nahrung"
Copyright  Muzaffar Salman
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Durch die Waffenruhe in der nordwestsyrischen Unruheprovinz Idlib ist die Zahl der Luftangriffe in der Region zurückgegangen.

Das erklärte die Hilfsorganisation World Vision. Allerdings hätten die Menschen Angst, in ihre Städte und Häuser zurückzukehren, weil sie der Waffenruhe nicht trauten.

Im Winter seien viele Menschen in improvisierten Lagern erfroren. Das Gesundheitssystem sei zusammengebrochen.

Elisabeth Byrs vom World Food Programme der Vereinten Nationen sagte: "Die Anzahl der Menschen ohne sicheren Zugang zu Nahrung hat sich auf 7,9 Millionen erhöht. Das ist ein Anstieg von 22 Prozent in nur einem Jahr."

Kein bestätigter Coronavirus-Fall

Unterdessen hat die Regierung in Damaskus eine Serie von Vorsichtsmaßnahmen veranlasst, um eine Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. So bleiben Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen vorerst bis zum 2. April geschlossen.

Nach Regierungsangaben gibt es in Syrien noch keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Trotzdem sind alle Sport- und Kulturveranstaltungen abgesagt worden.

Generell sind auch größere Menschenansammlungen bis auf Weiteres verboten. Die Arbeitszeit von Angestellten im öffentlichen Dienst wurde reduziert.