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Kroatische Urlaubsinsel Murter zu "Roter Zone" erklärt

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Kroatische Urlaubsinsel Murter zu "Roter Zone" erklärt
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Ungeachtet aller Schutzmaßnahmen breitet sich die Coronavirus-Pandemie auch in Osteuropa und auf dem Balkan weiter aus.

Die neue Regierung in der Slowakei hat angeordnet, dass in wirtschaftliche Schieflage geratene Unternehmen mit einer Milliarde Euro pro Monat geholfen wird. Der Lohn der Beschäftigten in diesen Firmen wird bis zu 80 Prozent staatlich subventioniert.

Die Landesgrenzen wurden geschlossen. Es herrschen noch keine Ausgangsbeschränkungen, in der Öffentlichkeit muss aber Mundschutz getragen werden.

Kroatien

Während es in der Slowakei noch keinen Covid-19-Todesfall gibt, registrierte die Johns-Hopkins-Universität bereits sechs Tote in Kroatien. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen hat die 700er Grenze überstiegen.

Als ein möglicher nationaler Hotspot gilt die Insel Murter im Süden Kroatiens. Dort wurden die Städte Murter und Betina nach einem rasanten Anstieg von Infektionen zu roten Zonen erklärt. Sie zu betreten oder zu verlassen ist verboten. Auch Sonderregelungen für Pendler sind jetzt ungültig.

Slowenien

Relativ strenge Regeln gelten mittlerweile auch im benachbarten Slowenien. Seit dem 20. März herrscht eine generelle Ausgehbeschränkung, abgesehen von Tätigkeiten wie Arbeit wichtige Einkäufe in Läden und Apotheken. Erlaubt bleiben Hilfestellungen für betagte Verwandte und das Sporttreiben mit Abstand halten.

Der slowenische Innenminister sagte, das seien notwendige Maßnahme, damit sich die Menschen nicht in Parks und am Meer versammeln.

Die slowenische Regierung ordnete außerdem an, dass nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in Gebäuden Masken oder Schals und Handschuhe getragen werden sollen.

Protest in Rumänien

In Rumänien haben die Mitarbeiter eines Krankenhauses im Landkreis Mehedinti (Westrumänien) protestiert, weil sie nicht genügend Schutzausrüstung haben und nicht getestet wurden, als sie mit einem Covid-Patienten in Kontakt kamen.

Die registrierten Fälle in Rumänien belaufen sich auf 2000. Laut Johns-Hopkins-Universität gibt es landesweit 46 Covid-19-Tote.

Polen

Menschenleere Straßen und Alleen kennzeichnen derzeit auch polnische Städte. Ob Warschau oder Zakopane - kaum jemand traut sich noch nach draußen. Bei Zuwiderhandlungen drohen hohe Bußgelder. Noch bis zum 11. April ist die Bevölkerung aufgefordert, in Häusern und Wohnungen zu bleiben.

Landesweit gibt es knapp 2000 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Covid-19-Todesopfer in Polen stieg auf 26.