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Hoffen auf Touristen: Akropolis und andere Stätten wieder geöffnet

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Hoffen auf Touristen: Akropolis und andere Stätten wieder geöffnet
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Nach mehr als sechzig Tagen sind die Akropolis und weitere archäologische Freiluftstätten in Griechenland wieder geöffnet. Für BesucherInnen und Gästeführer gilt es, einen Abstand von mindestens 1,50 Meter zu wahren. TouristenführerInnen müssen Masken und Plastikschilder für das Gesicht tragen. Gästen werden Masken nur empfohlen.

Doch der Besuch des griechischen Wahrzeichens in Corona-Zeiten hat auch Vorteile, so der britische Tourist Ian Cole. "Ich bin sehr froh, heute hier zu sein, weil so wenig Menschen hier sind", sagt er. "Es ist so friedlich."

Silvia Ioannou aus Griechenland geht es ähnlich: "Die Maske ist schon ziemlich nervig, aber wir haben uns dran gewöhnt. Ich musste sie auch auf der Akropolis tragen. Aber es war gar nicht viel los. Es ist beeindruckend, die Akropolis zu sehen, wenn wenig los ist."

Griechenland will Quarantäne-Pflicht für Einreisende aufheben

Rund 200 archäologische Stätten sind in Griechenland jetzt wieder geöffnet. Museen sollen am 15. Juni folgen. Zudem sind nun wieder Reisen überall auf dem Festland sowie zur Insel Kreta erlaubt. Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou rief alle BesucherInnen dazu auf, sich an die Vorschriften zu halten: "Wir kümmern uns um unsere einzigartigen kulturellen Monumente, zu denen jedes Jahr Millionen Besucher kommen. Gleichzeitig unternehmen wir alle notwendigen Maßnahmen, um die Gesundheit derjenigen zu schützen, die nach Griechenland kommen. Zusammen schaffen wir das."

Athen plant die noch geltende 14-tägige Quarantäne für Reisende aus Ländern mit niedriger Ausbreitung des Coronavirus aufzuheben. Ab dem 1. Juli soll nach den Worten des griechischen Regierungschefs Kyriakos Mitsotakis der Tourismus in Griechenland wieder in vollem Umfang, aber unter hygienischen Auflagen neu starten. Athen hatte bereits im Februar Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus getroffen. Das Land weist eine der niedrigsten Sterberaten in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf.

Dazu Apostolos Staikos, euronews Athen: "Griechenland ist ein sicheres Urlaubsziel, das ist die Botschaft der Regierung für alle Europäer, die gerade ihren Sommerurlaub planen. Der Tourismus ist eine wichtige Einkommensquelle und die Regierung versucht so viele Touristen wie möglich anzulocken."